Die Stellenbeschreibung – Organisationsmittel und Führungsinstrument
Was leisten Stellenbeschreibungen?
Stellenbeschreibungen beschreiben die Ziele, Aufgaben und Kompetenzen,
die auf jeder einzelnen Stelle des Unternehmens liegen. Sie dokumentieren
eindeutig, wie die Aufgaben einer Abteilung in Einzelaufgabengebiete
der Mitarbeiter aufgeteilt sind. Sie geben Auskunft über die Hauptaufgaben
und den Beitrag des Einzelnen zur Funktion einer Abteilung. Sie legen
die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Mitarbeiters fest und regeln
die für die Tätigkeit erforderlichen Kommunikationsbeziehungen.
Stellenbeschreibungen beschreiben nicht zeitlich begrenzte Ziele und Projekte. Sie lassen die langfristige Ausrichtung der Stelle im Hinblick auf Unternehmens- und Abteilungsziele erkennen und sollen dem Stelleninhaber als Leitlinie für sein Handeln dienen.
Der Vorgesetzte hat mit der Stellenbeschreibung ein Instrument für
konkrete Handlungs- und Verantwortungszuweisung an den Mitarbeiter,
ohne permanent Einzelaufträge erteilen und im Ergebnis kontrollieren
zu müssen. Er kann die Aufgabenerfüllung und das fachliche Verhalten
des Mitarbeiters objektiv beurteilen.
Darüber hinaus sind Stellenbeschreibungen für den Vorgesetzten eine
gute Grundlage bei Einstellungsgesprächen, wenn die Stelle neu besetzt
werden soll, und für den neuen Mitarbeiter bieten sie eine ideale Einarbeitungshilfe.
Bei der Abfassung von Zeugnissen erweisen sie sich als sachliche Formulierungshilfe
für die Beschreibung von Aufgaben und die Bewertung von Führung und
Leistung.
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Stellenbeschreibungen |
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| ◊ | zeigen dem Mitarbeiter seinen klar abgegrenzten Aufgaben- und Befugnisbereich, seine Pflichten und Rechte auf |
| ◊ | sind für den Vorgesetzten ein Instrument zur Führung und Ergebniskontrolle |
| ◊ | definieren die Anforderungen an neue Mitarbeiter bei der Einstellung |
| ◊ | helfen bei der Erstellung von Zeugnissen. |